To be continued ...
Es gehört zur Tradition der Hansestadt Bremen, den Austausch zwischen Kulturen und Kontinenten zu pflegen. So sind viele Brücken gebaut worden, aber auch neue Ideen sowie Initiativen entstanden. Eine der schönsten und besten ist das Festival "poetry on the road". Vor neun Jahren wurde es als ein Fest der Kulturen aus der Taufe gehoben, das die universelle Kraft und Schönheit der Poesie feiert. Nunmehr ist "poetry on the road" erwachsen geworden, und ein Leuchtturm ist entstanden: weithin sichtbar und vernehmbar. Den Veranstaltern ist es auch in diesem Jahr gelungen, eine eindrucksvolle Zahl von Autoren nach Bremen zu holen. 26 Sprachkünstler aus 15 Ländern werden für eine Woche Poesie präsentieren und zu den Menschen bringen.
Ich bin beeindruckt von der Vielfalt des Vorhabens: Traditionelles mischt sich mit der experimentellen Dichtkunst; das reine Wort verbündet sich mit Musik, Video, Film und Tanz. In diesem Jahr werden erstmalig Ausstellungen zur Konkreten und Experi-mentellen Poesie gezeigt.
Poesie braucht Unterstützung. Weil "poetry on the road" Lyrik so sympathisch, weltoffen und publikums-nah präsentiert, unterstützt der Bund das Festival in diesem Jahr einmalig, um dadurch seine Bedeutung herzustellen. Für die Bremer Literaturfreundinnen und -freunde brechen im Mai poetische Tage an. Lassen wir uns mit Neugier, Geduld und offenen Sinnen darauf ein.
Bernd Neumann, MdB
Staatsminister bei der Bundeskanzlerin
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien



