Zhou Zan

… lebt als Dozentin für Chinesische Literatur in Beijing, wo sie auch studiert und promoviert hat. Neben ihrer Arbeit als Lyrikerin und Übersetzerin ist sie an verschiedenen Theatern tätig. Gemeinsam
mit anderen Lyrikerinnen gründete sie 1998 das Literaturmagazin ›Wings‹.
Sie hat mehrere Gedichtbände, wissenschaftliche Arbeiten und Essaysammlungen publiziert. Zudem übersetzte sie Gedichte von Margaret Atwood und Sylvia Plath ins Chinesische. Die Auseinandersetzung mit feministischer Theorie spielt für sie eine große Rolle. Dies gilt sowohl für Zhou Zans Gedichte als auch für ihre Arbeit als Literaturwissenschaftlerin. In der 2016 von Lea Schneider herausgegebenen Sammlung ›Chinabox: Neue Lyrik aus der Volksrepublik‹ erschien auch ihr Zyklus ›Herr Zhang San fährt im Minibus durch die Stadt‹. Hier verschränkt sich das Interesse an feministischen Theorien mit einer Momentaufnahme von Peking in den 90er Jahren.