Ulrike Almut Sandig

… gehört zu den interessantesten Stimmen der deutschsprachigen zeitgenössischen Lyrik. 2011 gründete Sandig mit der Song­writerin Marlen Pelny die Literaturprojekte ›augenpost‹ und ›ohrenpost‹,
für die sie Gedichte an Bauzäune klebte, auf Flyern und Gratispostkarten verbreitete und erste Lesekonzerte gab. Ihre ersten beiden Gedichtbände erschienen in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke in Leipzig, mit Marlen Pelny veröffentlichte sie dort auch ihr erstes Album vertonter Gedichte. Im Schöffling Verlag folgten die vielfach ausgezeichneten Erzählbände ›Flamingos‹ (2010) und ›Buch gegen das Verschwinden‹ (2015), der Gedichtband ›Dickicht‹ (2011) sowie das zweite gemeinsame Album mit Marlen Pelny ›Märzwald‹ (2011). 2016 erschien ihr vielgelobter Gedichtband ›ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt‹. Sie ist Mitherausgeberin des Jahrbuchs der Lyrik 2017.