Sergio Raimondi
*1968, Bahía Blanca, Argentinien

 … ist der Lyriker der globalisierten Welt und gleichzeitig ihr radikaler Kritiker. Seine Dichtkunst ist wie ein Muskel, der abstrahieren kann. In nur wenigen Versen vermag er es, die Grundsatzfragen der politischen Ökonomie auf eine Scheibe Brot runterzubrechen. Mit ›Poesía Civil‹, seinem Debüt aus dem Jahr 2001, hat Raimondi die Literatur seines Landes erneuert. Es ist ein Werk, »das in absolutem Kontakt mit der Realität steht, aber gleichzeitig die Sprache unserer Zeit reinwäscht« (Arturo Carrera). Sergio Raimondi war 2007 Fellow der ›Guggenheim Foundation‹.  Zuletzt erschien auf Deutsch ›Zivilpoesie | Poesía civil‹. (Erweiterte Neuauflage, 2017). 2018 ist Raimondi Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD Berlin.