Laura Accerboni

… zählt zu den interessantesten Stimmen der modernen italienischen Lyrik. Mit dem unbestechlichen Blick der Fotografin, die sie ist – ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen gezeigt -, seziert Accerboni in ihren Gedichten menschliche ­Verhaltensweisen. Als Lyrikerin debütierte Accerboni 2010 mit dem bemerkenswerten und vielfach ausgezeichneten Band ›Attorno a ciò che non è stato‹ und überraschte die Öffentlichkeit mit einem unverwechselbaren Ton und einer außergewöhnlichen Ästhetik; 2015 folgte ›La parte dell’annegato‹. Die hier versammelten Gedichte sind Bestandsaufnahmen einer verstörenden und bizarren Alltagswelt, in der Gewalt und Sadismus eine große Rolle spielen. Neben ihrer Arbeit als Dichterin und Fotografin ist Laura Accerboni Herausgeberin des Literaturmagazins ›Steve‹.