Carolyn Forché
*1950, Detroit, USA

… bereits mit ihrem ersten Gedichtband ›Gathering the Tribes‹ gewann sie als 24-Jährige den ›Yale Series of Younger Poets Award‹. Gefördert durch ein Stipendium, lebte sie 1977 in El Salvador, wo sie für Amnesty International tätig war. Ihre Erfahrungen und Eindrücke aus dem dortigen Bürgerkrieg verarbeitete sie in ihrem zweiten Band, ›The Country Between Us‹. Ihre Anthologie ›Against Forgetting: Twentieth-Century Poetry of Witness‹ (1993) versammelt die Arbeiten von Dichtern, die Krieg, militärische Besatzung, Haft, Folter, Zwangsexil, Zensur oder Hausarrest durchlebt haben. 1998 erhielt sie in Stockholm den ›Edita and Ira Morris Hiroshima Foundation for Peace and Culture Award‹.